Tiefe statt Speed

Der Harvard-Wissenschaftler und Krishna-Geweihte Dr. Howard Resnick vergleicht unser Denken mit Bootfahren. Ein tief im Wasser liegendes Boot kann nicht so leicht umkippen. Doch solche Boote fahren langsam, denn sie müssen viel Wasser verdrängen. Schnelle Boote sind hingegen viel leichter der Gefahr ausgesetzt zu kentern. Bei Rennboten kann man dies ganz besonders gut beobachten. Bei einer gewissen Geschwindigkeit, verliert das Boot völlig den Kontakt zur Wasseroberfläche und es besteht sogar die Gefahr, dass es von unten so viel Auftrieb bekommt, dass es nach oben weggerissen wird. Viele schlimme Unfälle sind auf diese Weise schon passiert. Genauso kann es mit unserem Denken passieren. Unser Denken ist tief, wenn wir ausreichend Zeit zum Nachdenken haben und nicht abgelenkt werden. Wenn wir uns jedoch in zu kurzen Intervallen mit zu vielen unterschiedlichen Informationen beschäftigen, wird unser Denken im wahrsten Sinne des Wortes oberflächlich. Wir verlieren den Kontakt zum Boden und heben ab, weil keine Substanz vorhanden ist. Unsere Einsichten haben keine feste Verankerung.

Eine weitere Erläuterung zu diesem Thema findest du auf meiner Website http://www.gour-ni-times.de/2013/05/01/facebook-und-krishna-bewusstsein/

Warum gibt es so viele Religionen?

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vx014-warum-religionenWie die Bhagavad-gita zwischen drei Arten des Glaubens unterscheidet

Vor ein paar Tagen wurden wir gefragt: Warum gibt es eigentlich so viele verschiedene Religionen auf der Welt? Gibt es in den Veden Aussagen zu diesem Thema? Ja, die gibt es! Tatsächlich finden wir im Siebzehnten Kapitel der Bhagavad-gita einige interessante Antworten auf diese Frage, die nur darauf warten, von der Welt gehört zu werden. Hierbei handelt es sich nicht um exklusivistische Aussagen á la “Nur (m)ein Weg ist der richtige!”, sondern vielmehr spielen die drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur, nämlich Tugend, Leidenschaft und Unwissenheit, eine große Rolle, warum sich ein Mensch einer gewissen Religionsausübung zuwendet. Weiterlesen

Besuch in der Bowery

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vx008-besuch-bowery_600x600Mukunda Goswami (Michael Grant) spricht über seine erste Begegnung mit Srila Prabhupada (Vorwort “Die Schönheit des Selbst”)

Vom ersten Augenblick an wusste ich, dass His Divine Grace A.C.Bhaktivedanta Swami PRabhupada die außergewöhnlichste Persönlichkeit war, die ich je getroffen hatte. Meine erste Begegnung mit ihm fand im Sommer 1666 in New York City statt. Ein Freund hatte mich eingeladen, eine Vorlesung von “einem alten Swami” in Manhattan-Bowery zu hören. Überwältigt von Neugier auf einen Swami, der auf der “Skid Row” (die Straße der sozial Abgeglittenen) Vorlesungen hielt, ging ich dorthin und tastete mich eine pechschwarze Treppe hinauf.

Walther Eidlitz: Der Guru – der geistige Meister in Indien

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vx007-walther-eidlitzEin Vortrag über eine ungewöhnliche Begegnung in einem “englisch-indischen Konzentrationslager” und über die vedische Theologie des spirituellen Meisters.

Der Österreicher Walther Eidlitz (1892-1976), auch unter dem Einweihungsnamen Vamandas bekannt,  war schon in jungen Jahren ein über die Grenzen Österreichs hinaus bekannter erfolgreicher Schriftsteller. Eine unwiderstehliche Sehnsucht, nach Indien zu fahren, um dort die uralte Religion des Landes zu studieren, veranlasste ihn kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges, 1938, nach Indien aufzubrechen.

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Walther Eidlitz, alias Vamandas (1892-1976), erster österreichischer Gaudiya-Vaishnava in der Geschichte

Da seine Familie jüdischer Herkunft war, waren Frau und Sohn gezwungen, vor den Nazis, die 1938 in Österreich einmarschiert waren, nach Schweden zu fliehen. Zur gleichen Zeit wurde Vamandas als Deutscher – obwohl österreichischer Jude – in einem britischen Gefangenenlager interniert, wo er darauf seinem Guru, Svami Sadananda Dasa, begegnete. Dort begannen die Unterweisungen, die über all die folgenden Jahre nie abbrechen sollten.

Für mehr Informationen besuchen Sie bitte auch die Website www.sadananda.com

Episode 0 – Die Null-Folge

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vx000-null-folgeIn dieser so genannten “Null-Folge” (so nennt man die allererste Episode eines Podcasts) geben die beiden Krishna-Mönche Paramshreya Dasa (Phillip Trier Rabe) und Krishna Chaitanya Dasa einen Ausblick, für was der Vedavox-Podcast alles gedacht ist. Überall stellen sich die Menschen gegenseitig Fragen und geben sich dann Antworten. Von morgens bis Abends, ob in der Familie, im Gerichtssaal oder auf dem Marktplatz. Weiterlesen